How Tarot found me – and why i never stopped shuffling
a soft beginning, a strong connection
Ich kann nicht genau sagen, wann Tarot angefangen hat, mich zu faszinieren – aber das Gefühl war irgendwie immer da. Diese Ästhetik. Die Symbolik. Die Tiefe.
Tarot hatte schon lange diesen ganz bestimmten Reiz für mich – aber es war eher still im Hintergrund. Wie ein Raum, den man nur noch nicht betreten hat.
So richtig angefangen hat alles im September 2021.
Zum Geburtstag hab ich von einer sehr guten Freundin ein Geschenk bekommen, das einfach on point war: mein erstes richtiges Tarot-Set.
Wir waren damals beide total in diesen einen Podcast verliebt – Hexenkessel, vielleicht kennt den noch jemand. In jeder Folge wurden Karten gezogen, über Energien gesprochen, kleine Rituale geteilt. Und das war irgendwie der letzte kleine Schubs, den ich gebraucht hab.
Klar, Tarot war mir nicht fremd – ich hatte schon oft danach geschaut, darüber gelesen, mich hingezogen gefühlt. Aber dieses Set hat was verändert. Es war der Moment, in dem aus „interessiert sein“ ein Feeling wurde.

Das Deck war ein klassisches Anfänger-Set mit einem kleinen Begleitbuch, und ehrlich gesagt: genau das, was ich für den Anfang gebraucht hab. Kein riesiger Einstieg, kein Overload, sondern ein ruhiger Zugang. Etwas, das ich langsam entdecken konnte – auf meine Art. Zumal es wichtig ist auch die Karten selbst (bildlich) zu verstehen, bevor man mit Fancy Karten lernt.
Seitdem ist viel passiert.
Heute hab ich drei eigene Decks, eines davon ist mein absoluter Favorite. Ich hab ein Mini-Buch für unterwegs, ein großes Guidebook zuhause, und ich bin immer noch dabei, zu lernen. Ich hab gelesen, geübt, gefragt, gelernt.
Was ich schnell gemerkt hab: Tarot ist nichts, was man „mal eben“ lernt. Die Kleine und Große Arkana wirklich zu verstehen – mit allen Bedeutungen, Ebenen und Energien – ist ein Prozess. Und ich bin da noch lange nicht fertig.
Ich lege überwiegend für mich selbst. Meine Karten geb ich auch niemals aus der Hand – literally!
Es gibt ein ungeschriebenes Gesetz, dass niemand anderes dein Deck benutzen sollte!
how I found my cards
Ich glaube, das Wichtigste, was man beim Einstieg in Tarot verstehen muss, ist:
Du musst dich mit deinem Deck wohlfühlen.
Es ist keine Fashion-Entscheidung, kein Trend-Accessoire. Es ist etwas, das du in die Hand nimmst, wenn du fühlen willst. Und genau deshalb war ich auch nicht direkt „all in“ bei meinem ersten Set.. was soll ich sagen, ich hab es einfach nicht gefühlt. Es war perfekt für den Anfang – ein klassisches Anfänger-Deck mit kleinem Guidebook – und es hat mir den Zugang geöffnet. Aber es hat sich nicht wie meins angefühlt. Es war okay – neutral. Ich hab viel damit gelernt, gelesen, ausprobiert. Aber ich wusste irgendwie… das ist es nicht.
Also hab ich angefangen zu suchen.
Und wer mich kennt, weiß: Ich such nicht einfach nur. Ich mache so etwas sehr intensiv. Ich scrolle nicht durch Shops und klick irgendwas. Ich gehe da richtig deep rein bis ich etwas finde, was mich zu 100% catcht.
Ich habe mir Videos angeschaut, ob auf youtube, tiktok oder Fotos auf Instagaram, irgendwann habe ich eins auf Amazon gefunden. Ich wollte ein Deck, das zu mir passt – visuell, energetisch, emotional.
Etwas mit Tiefe. Mit Ruhe. Mit Bedeutung.
Und irgendwann war es da. & ich dachte yes, this is it.
Seitdem arbeite ich fast ausschließlich mit diesem Deck. Ich hab es nie bereut. Im Gegenteil: Ich hab es noch ergänzt. Mit einem passenden Guidebook und einer kleinen Samttasche für unterwegs. Kein Kram, keine Deko – sondern ein Tool, das sich für mich richtig anfühlt.

What Tarot means to me – beyond predictions
Für mich war Tarot nie ein Tool, um in die Zukunft zu schauen.
Ich brauch keine Vorhersagen – ich brauch Klarheit.
Tarot zeigt mir das, was eh schon da ist. Gedanken, Gefühle, Blockaden, kleine Hinweise, die ich vielleicht ignoriert hab. Es ist eher wie: „Schau nochmal hin.“ Wie ein Spiegel – aber einer, der nicht nur mein Gesicht zeigt, sondern das, was unter der Oberfläche ist.
Es gibt Tage, da zieh ich eine Karte und weiß sofort, was sie mir sagen will. Und dann gibt’s Tage, da les ich nach, denk drüber nach, lass sie einfach liegen – und sie wirkt nach.
Still, aber kraftvoll. & dann gibt es Tage da schau ich sie mir an und denke nur What the hell
Ich nutze Tarot nicht, um Entscheidungen zu treffen, sondern um zu fühlen, wo ich stehe.
Und manchmal auch, um mich zu beruhigen. Um runterzukommen.
Es ist ein Ritual, das mir Raum gibt. Kein Drama, keine Show. Nur ein kleiner Moment mit mir selbst.
Es ist wie Tagebuch schreiben – nur mit Symbolen. Und manchmal ist genau das der Punkt, an dem ich mich wieder finde.
how I use tarot today
Ich nutze Tarot nicht jeden Tag. Muss ich auch nicht.
Ich greif danach, wenn ich’s fühl – und das ist meistens abends.
Irgendwie ist da einfach die richtige Stimmung. Der Tag ist vorbei, mein Kopf wird ruhiger (oder genau das Gegenteil), ich mach mir eine Kerze an, manchmal läuft meine Manifesting-Playlist oder ich lege mir eine Schallplatte auf, manchmal ist’s einfach komplett still.
Ich leg IMMER zum New Moon und Vollmond. No exception. 🌑🌌
Das ist für mich schon so fest wie Zähneputzen. Die Energie ist da einfach anders. Klarer. Offener.
Und es bringt mich zurück zu mir.
Ich hab meine Karten übrigens fast immer dabei. Ob auf Reisen, im Auto, oder einfach in meiner Tasche – I don’t care. Ich lege sie mir einfach da, wo auch immer ich bin. Für mich ist das auch eine Art Schutz. So wie andere ihren Glücksbringer dabei haben – ich hab mein Deck. Ich zieh Karten, wenn mein Kopf zu laut wird. Wenn ich in einem Gedanken feststeck und nicht weiß, was genau eigentlich mein Problem ist. Oder wenn ich einfach das Gefühl hab: Ich brauch jetzt Klarheit.
Ob ich dann zu Hause im Bett liege oder irgendwo im Flugzeug sitze – völlig egal.
Wenn ich’s fühl, misch ich. Und dann schau ich, was kommt.
Falls ihr Lust habt euch die Karten mal in “live” anzusehen, schaut gerne bei dem Video vorbei:
Ich weiß, dieser Beitrag kratzt nur an der Oberfläche.
Aber genau so hat es bei mir auch angefangen – langsam, intuitiv, ohne Druck.
Falls ihr tiefer einsteigen wollt, kann ich gern mehr dazu schreiben.
Wie Tarot eigentlich aufgebaut ist, was es mit der großen und kleinen Arkana auf sich hat, welche Karten wofür stehen – all die Basics, die einem am Anfang so viel geben können. Ich könnte mir gut vorstellen, daraus eine kleine Reihe zu machen – ganz entspannt, zum Reinfühlen und Mitlernen.
Wenn euch das interessiert, let me know. 🖤✨



