Movie Talk: Materialists – und warum „Love isn’t always enough“

ACHTUNG GUYS: Blogpost enthält Spoiler!

Meine Schwester hat mich zur Vorpremiere eingeladen, und wir haben uns so sehr auf unsere Quality Time gefreut. So eine richtige Sister Date Night mit Sekt & Popcorn

Ich hab den Film ehrlich gesagt nur wegen der Besetzung geguckt. Dakota Johnson? Chris Evans? Und natürlich Pedro Pascal?! Come on. Ich wusste, ich muss da rein. Und ganz ehrlich: allein für Pedro hätt ich das Kino auch komplett allein gebucht.

Der Trailer hat diesen glossy New-York-Romcom-Vibe versprüht, kombiniert mit so einem leichten moralischen Unterton, und ich dachte mir: okay, let’s go. Vielleicht wird das so ein Film, der mir ein bisschen bleibt – der was sagt, das man nicht eh schon tausend Mal gehört hat.


First of all: Lucy war THAT girl

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Die Hauptfigur, Lucy, hat mich direkt abgeholt. Ihr Vibe am Anfang? 10/10. Ihre Energie, ihre Haltung, ihr Stil, die Outfits – ich war obsessed. Sie kam aus einer Beziehung, in der sie zurückgesteckt hat, emotional ausgebremst wurde, oft gestritten wurde und jetzt stand sie da mit klarem Blick, stark, unabhängig, selbstsicher. I felt that on a soul level. Dieses „Ich weiß, was ich will, und ich steh dazu“ war so erfrischend – und ehrlich gesagt auch empowering und so inspirierend.


Und dann? Kam Pedro Pascal. Literally. Und der Film hatte mich komplett. Die Szenen mit ihm waren so charmant, und classy, aber auf genau die richtige Weise. Die Chemie zwischen den beiden? Strong. Ich dachte wirklich kurz: Okay, this might be it.


Und dann… ging’s irgendwie bergab

Ich sag’s ehrlich: Ich hatte so sehr gehofft, dass wir mehr Lucy & Harry bekommen. Aber gefühlt gab’s kaum echte Momente zwischen den beiden. Es war alles so… flach? Keine tiefen Gespräche, keine echte Nähe. Sie hat sich überhaupt nicht geöffnet.

Und das hat mich so genervt, weil Harry war da. Er war ready. Present. Soft. Safe. Und sie? Sie ist ständig wieder zurück zu ihrem Ex gerannt. Ich saß im Kino und dachte mir nur: Gurl… what the actual f*ck?

Es war, als hätte sie gar kein Interesse daran, wirklich mal was Neues zuzulassen. Als würde sie lieber in diesem alten Muster bleiben, statt sich wirklich auf jemanden einzulassen, der sie sieht.

Ab dem Moment, in dem Lucy und Harry (Pedro) etwas daten, verliert der Film seinen Drive. Alles wird langatmig, zäh, irgendwie zerrissen. Die Story zieht sich wie Kaugummi und wirkt plötzlich total ziellos.

Die größte Enttäuschung kam aber zum Schluss: Sie geht wirklich zurück. Und ich sag’s, wie es ist – I hated it. Nicht, weil ich gegen das Ex-Comeback-Prinzip bin. Sondern weil es sich angefühlt hat wie ein Rückschritt. Ihre ganze Aura hat sich verändert. Ihr Stil wurde wieder zurückhaltender, ihre Ausstrahlung matter. Und ich dachte nur: Girl, no.

Ich saß da und dachte nur: WHAT THE F*CK. also ehrlich, was zum Teufel!?

Ich persönlich hätte diesen Schritt nie gemacht. Wenn du dich einmal rausgekämpft hast aus einer Beziehung, in der du dich selbst zurückgenommen hast, dann gehst du nicht zurück – nur weil Nostalgie plötzlich wie Sicherheit wirkt.


Pedro x Lucy = perfect match

Ich bleib dabei: Pedro Pascal und Lucy waren ein Power Couple.
Er hat sie gesehen, unterstützt, verstanden – und ja, er war rich, aber auch emotionally present. Und sorry not sorry, aber Geld ist nicht das Problem


Ich weiß, was der Film uns sagen wollte: dass wir alle irgendwo materialistisch sind, dass Status eine Rolle spielt, dass echte Liebe sich davon lösen soll.

Aber soll ich euch was sagen?
Selbst wenn man materialistisch ist – who cares?!

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Standards ≠ Oberflächlichkeit

Ich bin der festen Überzeugung, dass es okay ist,
Standards zu haben. Dass man für sich selbst entscheidet, was man im Leben will – und was eben nicht.


Wenn finanzielle Stabilität, Ambition oder ein bestimmter Lebensstil für dich wichtig sind, dann ist das kein Charakterfehler. Dann ist das Klarheit.
Und ehrlich gesagt: Stärke.

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Und love isn’t always enough. Auch wenn es romantisch klingt, auch wenn Filme uns das seit Jahrzehnten einreden wollen. Manchmal reicht Liebe eben nicht, wenn alles andere nicht stimmt.


Fazit: Schöner Start, schwaches Ende

Materialists hat für mich einen richtig starken Anfang, einen großartigen Cast und optisch ein paar wunderschöne Szenen. Lucy als Hauptfigur hatte so viel Potenzial – und genau das macht’s so schade.

Was mich am meisten enttäuscht hat, war nicht das Ende an sich – sondern die Message, die der Film damit transportiert. Denn am Schluss ging es für mich nicht darum, sich selbst treu zu bleiben oder mutig zu lieben. Es ging eher darum, sich zurückzunehmen. Sich kleiner zu machen, um wieder in eine alte Version von sich selbst zu passen. Ich weiß wenn man Liebt dann stellt man sich gerne mal hinten an, aber ist das richtig?

Und genau das ist ein Narrativ, das ich nicht mehr sehen will. Nicht im echten Leben – und auch nicht im Kino.

Weil die Wahrheit ist: Liebe allein reicht manchmal einfach nicht. Und das zu erkennen, ist keine Schwäche, sondern eine Form von Selbstrespekt. Es bringt niemandem etwas, in einer Beziehung zu bleiben, in der man sich verbiegt. Nur aus Bequemlichkeit. Nur weil es vertraut ist. Nur weil es einfacher ist, zurückzugehen, als sich neu zu definieren.

Aber wir haben nur ein einziges Leben. Und wir sollten anfangen, ehrlich zu uns selbst zu sein. Zu sagen, was wir wirklich brauchen. Was uns wirklich erfüllt. Und ja – wenn das finanzielle Stabilität ist, emotionale Sicherheit, ein gewisser Lebensstil, dann ist das absolut okay.

Das ist kein Materialismus – das ist Klarheit. Und wer sagt, dass man sich zwischen Herz und Verstand entscheiden muss? Vielleicht besteht wahre Selbstliebe manchmal einfach darin, nicht gegen sich selbst zu handeln. Sondern sich zu erlauben, Standards zu haben – und zu ihnen zu stehen.

Meine Schwester und ich warfen uns blicke zu, ohne das wir was sagen mussten wusste ich sie dachte genau das selbe wie ich.. MAY THIS LOVE NEVER FIND ME

„Sometimes love isn’t enough – and that’s okay.“

Thank you love for taking the time to read this post. Stay tuned for more! xoxo
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